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  Lisa schrieb:  
  hey wie gehts euch denn so? mir ganz gut
am 16.07.2006
 
  Denise schrieb:  
  hi morgen gehts los. fahr zwar das erste mal mit und alleine ab dortmund freue mich aber total
bis morgen
am 23.06.2006
 
  Linda schrieb:  
  Am Samstag fahr ich Nach Boitzenburg. Mache so ne?Freizeit mit...hoffe mal dass auch ein paar correcte leute dabei sind! Wenn ihr auch fahr, meldet euch doch ok? ICQ 297-094-607
am 21.06.2006 Essen NRW
 
  Franziska schrieb:  
  hi leute ich freue mich voll auf morgen(18.06.06) weil ich da nach schlo? boitzenburg zur Klassenfahrt fahre d s wird sicher mega coo!!!
am 17.06.2006 Berlin
 

   
 

Kirche St. Marien auf dem Berge



An markanter Stelle, auf dem zentral im Ort gelegenen Kirchberg errichtet, überragt die Kirche diesen durch seinen ca. 40 Meter hohen Turm noch um ein vielfaches. Gemeinhin wird ein lang gestreckter, rechteckiger Feldsteinbau aus der 2. Hälfte des 13. Jahrhunderts, der in seinem Kern noch heute nachweisbar ist, als Ursprungsbau angesehen. Aus dieser mittelalterlichen Saalkirche entwickelte sich, über die Jahrhunderte durch mannigfache Erweiterungen ergänzt, die Kirche in ihrer heutigen Form. Ihre erste schriftliche Erwähnung verdanken wir der Stiftungsurkunde der Markgrafen Johann, Otto und Conrad vom 25. Juli 1271 für das neu gegründete Zisterzienser Nonnekloster Boitzenburg. In ihr wird dem Kloster unter anderem das Patronatsrecht über die Kirche verliehen, die zu dieser Zeit schon und sehr wahrscheinlich an gleicher Stelle, vorhanden war.


Um 1600 dürfte eine erste Erweiterung vorgenommen worden sein. Die Zeit des Dreißigjährigen Krieges hat die Kirche wohl schadlos überstanden. Ein Merian-Stich von 1650 zeigt die erste bildliche Darstellung der Kirche überhaupt. Ein das Dorf überragendes gotisches Bauwerk mit massivem, dreigliedrigem Wehrturm und hohen, spitzen Turmaufsatz. Im 18. Jh. wird der Turm um ein Geschoss erhöht und erhält einen barocken Helm. Die Wetterfahne trägt die Inschrift „A.W.v.A." Zur gleichen Zeit wurde der polygonale Chorschluss angebaut und wahrscheinlich auch der erste südliche Anbau ausgeführt, in der sich die Patronatslose befindet. Das zumindest lassen Gouachen des Hofmalers Alberti annehmen, die um 1790 datiert werden. Dieser Aufbau ist dann zeitgleich mit dem nördlichen offenbar nochmals grundlegend verändert worden. Nur die darunter liegende Gruft blieb erhalten. Mit der Ausführung des nördlichen Anbaus, der lediglich durch eine Tür mit dem Kirchenraum verbunden ist, war die Kirche in ihrer heutigen Gestalt Mitte des 19. Jahrhunderts vollendet. Er beherbergt die Sakristei. Seit dem gab es keine nennenswerten baulichen Veränderungen mehr. Lediglich kleine Reparaturen und „Verschönerungen" wurden ausgeführt.


Der notwendigen Instandhaltung und Erneuerung ist nunmehr ein Grad an Gesamtschädigung erreicht, der den beginnenden Zerfall signalisiert und nur durch eine umfassende und fachgerechte Sanierung aufzuhalten ist. Die Kirchengemeinde und die Kommune sind mit der Finanzierung für die Restauration und Sanierung unserer Kirche überfordert. Ein erster Schritt ist getan. 1999 hat sich ein Förderverein gegründet mit dessen Unterstützung der Turm saniert werden konnte. Im Jahr 2004 wurde nun mit der Dachsanierung begonnen.



Kontakt und Öffnungszeiten



Büro Pfarramt
Goethestraße 22
17268 Boitzenburger Land

Tel.: 03 98 89 2 34
Fax: 03 98 89 5 50 34

E-Mail: pfarramt-boitzenburg@kirche-uckermark.de

Öffnungszeiten:

Im Sommer von 10.00 - 17.00 Uhr
Im Winter nach Absprache.
 
 
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